Ngorongoro Krater

Das Ngorongoro-Naturschutzgebiet ist ein Welt Kultur-und Naturerbe. Es hat eine Fläche von 8.292 Quadratkilometer und liegt auf einer Meereshöhe zwischen 1.020 und 3.587 Metern und umfaßt ganz verschiedene Lebensräume.

Vom offenen Grasland zum Gebirgswald und von Buschebenen bis zur Hochlandheide. Die üppigen Weidegründe und stets vorhandenes Wasser ernähren eine große Zahl von Tieren; bis zu 25.000, vorwiegend Grasfresser, halten sich gleichzeitig im Krater auf. Zu ihnen gehören Gnus, Zebras, Gazellen, Büffel, Elefantenantilopen, Kongoni (Kuhantilopen) und Warzenschweine.

Die Moore und Wälder ernähren Flusspferde, Elefanten, Wasserböcke, Riedböcke und Buschböcke, Paviane und grüne Meerkatzen. Die steilen Kraterhänge bieten dem Dikdik und dem seltenen Bergriedbock Schutz. Auf den mit kurzen Gras bewachsenen Kraterboden finden sich viel Schakale und Löffelhunde, sowie Löwen, Leoparden, Geparde und Severale.

Eine ständige Gefahr für die Nashornbabys sind die großen Hyänenrudel die den Krater durchstreifen. Was den Krater auch so einzigartig macht ist, dass es recht gut gelang das Gleichgewicht von Mensch und Natur zu wahren, nicht zuletzt durch die dort lebenden Massai. Ihr traditioneller Lebensstil erlaubt es ihnen im Einklang mit der Natur zu leben.

Der Tourismus stellt eine wichtige Einnahmequelle für den Krater und die gesamte Region dar und wird entsprechend befürwortet und entwickelt. Allerdings beobachten die Biologen die stetig wachsende Zahl von Touristen mit Sorge, da es für viele Tiere, auch für die Nashörner immer schwieriger wird Rückzugsgebiete, Ruhe, zu finden.

Auch besteht der Verdacht, das durch die Autoreifen Samen einer eigentlich aus Südamerika stammenden Pflanzenart in den Krater gelangten. Die Pflanze bedeckt inzwischen schon weite Flächen und wird von den Tieren als Futterpflanze nicht geschätzt.

Fehler: Content is protected !!
Nach oben scrollen